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Blühe mein Herz, blüh auf

BLÜHE MEIN HERZ, BLÜH AUF

 

Maria Bach, Alma Mahler und Grete v. Zieritz

und der unerhörte Traum vom Leben als Komponistin

 

LECTURE-PERFORMANCE von und mit

Gerda M. Eiselmair und Susanna Stich-Bender

Klavier: n.n.

 

Wien 1924:

mit einer Aufführung ihres Zyklus: „Narrenlieder“ im Konzerthaus stellt sich die junge Komponistin Maria Bach erstmals einem größeren Publikum vor. Und sie hat Erfolg. Vorerst:

Eine junge Frau aus gutem Haus, bestens ausgebildet von kunstbegeisterten Eltern, eine der ersten Kompositions-Studentinnen an der Wiener Musikhochschule, gefördert durch einflussreiche - männliche - Musikerkollegen wie Josef Marx und Julius Korngold, der renommierte Musik-Verlag Doblinger verlegt einige ihre Werke.

 

Auch die anderen beiden Komponistinnen dieses Abends – alle drei noch im 19. Jahrhundert geboren - wuchsen ähnlich behütet und früh vom begüterten Elternhaus in ihren künstlerischen Talenten gefördert, auf.

Voller Begeisterung und Elan stürzten sich die knapp 20-jährigen Frauen in ihre Kompositionsstudien und träumen von einem erfolgreichen Leben als Komponistinnen.

Doch ihr gesellschaftliches Umfeld sah eine solche Biographie nicht vor. Auf die ihnen sehr bald begegnenden Widerstände, die Geringschätzung, den Mangel an Anerkennung und Aufführungsmöglichkeiten reagieren die drei Persönlichkeiten unterschiedlich.

 

Mit autobiographischen Texten, kleinen Spielszenen und Musik aus sechs Jahrzehnten versuchen wir in diesem Abend eine Annäherung an die verschiedenen Lebenswege der drei mutigen Frauen, deren lebenslanger Kampf dazu beigetragen hat, dass die heutige Generation von Komponistinnen davon ausgehen kann, dass ihre Chancen, von ihrer schöpferischen Arbeit auch leben zu können, ähnlich groß sind, wie die ihren männlichen Kollegen.